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Wer hat in Deutschland wirklich Anspruch auf Asyl – und wer nicht?


Ein Blick ins Gesetz. Ohne Ideologie. Ohne Geschwurbel.

Deutschland ist ein Rechtsstaat. Punkt.

Und ein Rechtsstaat lebt davon, dass Regeln gelten – für alle. Auch (und gerade) beim Thema Asyl und Migration.


Das Problem heute: Viele reden über Gefühle, Haltungen oder Moral. Viel zu wenige reden über das, was tatsächlich im Gesetz steht.

Zeit, das mal sauber auseinanderzunehmen.


Asylrecht für alle?

1. Das Asylrecht ist kein Wunschkonzert


Fangen wir ganz oben an.

📜 Artikel 16a Grundgesetz

„Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.“

Das ist die Grundlage. Aber – und das wird gern unterschlagen – dieses Recht ist eng begrenzt.

Denn schon im nächsten Satz kommen massive Einschränkungen:

  • Kein Asyl, wenn man über einen sicheren Drittstaat einreist

  • ❌ Kein Asyl, wenn das Herkunftsland als sicher gilt

  • ❌ Kein Asyl, wenn keine politische Verfolgung vorliegt


Und jetzt die unbequeme Wahrheit:

➡️ Deutschland ist von sicheren Drittstaaten umgeben.

Rein rechtlich haben also die allermeisten Menschen gar keinen Anspruch auf Asyl nach dem Grundgesetz.


2. Flüchtling - Migrant - Asylberechtigter

Hier wird bewusst alles in einen Topf geworfen. Zeit, das zu trennen.


🟢 Flüchtling (Genfer Flüchtlingskonvention)

Man ist Flüchtling, wenn man:

  • wegen Rasse, Religion, Nationalität

  • wegen politischer Überzeugung

  • oder wegen Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppeverfolgt wird.


👉 Wichtig: Armut, Arbeitslosigkeit, schlechte Lebensverhältnisse, Korruption oder Klimaprobleme= kein Flüchtlingsgrund nach geltendem Recht.

So hart das klingt – das ist geltendes internationales Recht.


🟡 Subsidiärer Schutz

Greift, wenn:

  • im Herkunftsland Krieg herrscht

  • oder ernsthafter Schaden droht (z. B. Todesstrafe)

➡️ Zeitlich begrenzt, kein Daueraufenthalt➡️ Kein Automatismus für Familiennachzug


🔵 Duldung

Heißt übersetzt:

„Du müsstest eigentlich gehen, kannst aber gerade nicht abgeschoben werden.“

Zum Beispiel wegen:

  • fehlender Papiere

  • Krankheit

  • fehlender Rücknahme durch das Herkunftsland

👉 Eine Duldung ist kein Aufenthaltsrecht.


3. Was KEIN Asylgrund ist (auch wenn es oft so verkauft wird)

Jetzt Klartext. Ohne Häme, ohne Hässlichkeit – aber ehrlich:

❌ Armut

❌ Perspektivlosigkeit

❌ Wunsch nach besserem Leben

❌ Schlechte Bezahlung im Heimatland

❌ Hoffnung auf Sozialleistungen

❌ „In Deutschland ist es sicherer“

Das sind menschlich völlig nachvollziehbare Gründe. Aber keine rechtlichen.

Und genau hier entsteht das Problem:

👉 Menschliches Mitleid ersetzt kein Gesetz.


4. Warum Regeln durchgesetzt werden müssen – zum Schutz aller

Jetzt der Teil, den viele nicht hören wollen.

Ein Staat, der seine eigenen Regeln nicht durchsetzt:

  • verliert das Vertrauen der Bevölkerung

  • verliert die Steuerungsfähigkeit

  • überfordert die Kommunen

  • schadet wirklich Schutzbedürftigen


Denn wenn:

  • Verfahren Jahre dauern

  • abgelehnte Anträge folgenlos bleiben

  • Abschiebungen faktisch nicht stattfinden

dann entsteht Chaos. Und Chaos ist unmenschlich – für alle Beteiligten.


5. Humanität UND Ordnung – kein Widerspruch

Man kann:✔️ Menschen helfen✔️ echte Flüchtlinge schützen✔️ Krieg und Verfolgung ernst nehmen

und trotzdem sagen:

Wer keinen Anspruch hat, muss wieder gehen.

Das ist nicht unmenschlich. Das ist ein Rechtsstaat.

Ein funktionierendes System braucht:

  • schnelle Verfahren

  • klare Entscheidungen

  • konsequente Rückführungen

  • legale Wege für Arbeitsmigration, getrennt vom Asylrecht

Alles andere ist Augenwischerei.


6. Was wir dringend wieder lernen müssen

Asyl ist:

  • Schutz auf Zeit

  • für konkret Verfolgte

  • nach klaren Regeln


Asyl ist kein Einwanderungsersatz und kein soziales Auffangbecken der Welt.

Wer das ausspricht, ist kein Menschenfeind. Sondern jemand, der verstanden hat, dass Mitgefühl ohne Ordnung am Ende allen schadet. Und jetzt wird es ganz politisch – weil es politisch werden MUSS

Wenn die Regeln klar sind, das Recht eindeutig ist und trotzdem systematisch ignoriert wird, dann ist das kein Versehen mehr.

Dann ist es Politik gegen das Recht.

Und genau das erleben wir seit Jahren.


Wenn aus Haltung Rechtsbruch wird

Schaut man sich das politische Handeln insbesondere von Grünen, Linken, SPD und leider auch Teilen der CDU an, fällt ein Muster auf, das man nicht mehr wegdiskutieren kann:

  • geltendes Recht wird umgangen

  • klare Vorgaben werden aufgeweicht

  • Entscheidungen werden verschleppt

  • Verantwortung wird nach unten delegiert

  • Gerichte und Behörden werden politisch ausgebremst


Nicht, weil das Gesetz unklar wäre. Sondern weil das Ergebnis politisch nicht gewollt ist.

Und hier wird es verfassungsrechtlich heikel.


Regierung - Gesetzgeber – ein oft verdrängter Fakt

In Deutschland macht nicht die Regierung die Gesetze. Das ist Aufgabe des Parlaments.

Die Regierung ist Teil der Exekutive. Ihre Aufgabe ist es, geltendes Recht anzuwenden und durchzusetzen –nicht, es nach eigener moralischer oder ideologischer Bewertung auszusetzen.

Das Grundgesetz ist hier eindeutig:

Die vollziehende Gewalt ist an Recht und Gesetz gebunden.

Wenn eine Regierung Gesetze politisch ablehnt, hat sie genau einen demokratischen Weg:👉 Sie muss eine Gesetzesänderung im Parlament herbeiführen.

Solange das nicht passiert, gilt das Recht.


Der Kipppunkt: Wenn Exekutive sich über das Recht stellt

Wenn jedoch eine Regierung:

  • geltende Gesetze bewusst nicht vollzieht

  • vollziehbare Entscheidungen ignoriert

  • Behörden anweist, wegzusehen oder zu verzögern

  • Recht faktisch außer Kraft setzt, ohne es zu ändern

dann verlässt sie ihre Rolle.

Dann wird aus:

⚙️ Exekutive➡️ politische Selbstermächtigung


Und das ist kein kleiner Fehler, sondern ein direkter Angriff auf die Gewaltenteilung.


Demokratie lebt vom Recht – nicht von Gesinnung

Demokratie bedeutet nicht:

„Ich setze nur um, was sich gut anfühlt.“

Demokratie bedeutet:

Gesetze gelten auch dann, wenn sie unbequem sind.

Wer das ignoriert, untergräbt:

  • den Rechtsstaat

  • das Vertrauen der Bürger

  • die Akzeptanz demokratischer Entscheidungen

Und paradoxerweise stärkt er genau die Kräfte, vor denen er ständig warnt.


Wer das Recht beugt, schwächt den Staat

Das Ergebnis dieser Politik sehen wir längst:

  • überforderte Kommunen

  • jahrelange Verfahren

  • fehlende Rückführungen

  • Frust bei Bürgern

  • Vertrauensverlust in Institutionen

Ein Staat, der seine eigenen Regeln nicht ernst nimmt, wirkt nicht human –sondern schwach und ungerecht.


Demokratie schützt man nicht durch Rechtsbruch

Man kann Gesetze kritisieren. Man kann sie ändern wollen. Man kann Mehrheiten organisieren.

Was man nicht darf:👉 sie ignorieren, solange sie gelten.

Denn: Demokratie stirbt nicht an klaren Regeln. Sie stirbt, wenn Regierungen glauben, über ihnen zu stehen.

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