Turnhalle Mehrhoog, OGS und Millionenentscheidungen – was hier beschlossen werden soll
- Alfred Besbü ©

- 18. Jan.
- 3 Min. Lesezeit

Warum die Turnhalle Mehrhoog und die OGS jetzt neu gedacht werden müssen!
Manchmal liest man Beschlussvorlagen und denkt: Warum so kompliziert?
Dabei ist der Kern hier eigentlich ganz einfach, wenn man ihn einmal sauber erklärt.
Der Ausgangspunkt – warum überhaupt etwas gemacht werden muss
Die Turnhalle der Grundschule Mehrhoog ist alt. Nicht „ein bisschen in die Jahre gekommen“, sondern baulich am Limit.
Ursprünglich war geplant:👉 Die Halle zu sanieren.
Dann kam die Detailplanung. Und genau da wurde klar:
Die Statik der alten Halle trägt viele heutige Anforderungen nicht mehr
Moderne Dämmung, Technik, energetische Maßnahmen sind so nicht sinnvoll umsetzbar
Eine Sanierung würde sehr teuer, ohne ein wirklich gutes Ergebnis zu liefern
Kurz gesagt:
👉 Man würde viel Geld ausgeben – und trotzdem keine zukunftsfähige Halle bekommen.
Warum „einfach reparieren“ keine Lösung ist
Natürlich wurde auch geprüft:
👉 Was wäre, wenn man nur das Nötigste macht?
Das Problem dabei:
Reparaturen lösen keine Grundprobleme
In wenigen Jahren stünde man wieder vor der nächsten Baustelle
Am Ende zahlt man doppelt – nur verteilt über viele Jahre
Die Vorlage sagt deshalb klar:
👉 Reparieren ist keine nachhaltige Lösung.
Warum ein Abriss ohne Ersatz auch nicht funktioniert
Eine weitere Überlegung war:
👉 Kann der Sport nicht komplett in andere Hallen verlegt werden?
Auch das wurde geprüft – und verworfen.
Warum?
Grundschulkinder hätten längere Wege
Der Schulalltag würde komplizierter
Vereine würden verdrängt oder müssten ausweichen
Organisatorisch also kaum lösbar
👉 Eine eigene Turnhalle am Schulstandort wird weiterhin gebraucht.
Warum die Verwaltung einen angepassten Neubau empfiehlt
Nach Abwägung mehrer Varianten bleibt am Ende eine Lösung übrig:
➡️ Ein angepasster Neubau der Turnhalle
Das bedeutet ausdrücklich:
keine Luxuslösung
keine übergroße Halle
kein Prestigeprojekt
Sondern:
normgerecht
funktional
langfristig nutzbar
für Schule und Vereine geeignet
Die Vorlage kommt deshalb zu dem Schluss:
👉 Diese Variante ist technisch, wirtschaftlich und organisatorisch am sinnvollsten.
Und warum die OGS zwingend mit dazugehört
Die Offene Ganztagsschule (OGS) ist baulich eng mit der Turnhalle verbunden.
Wenn man Turnhalle und OGS getrennt angeht, passiert Folgendes:
längere Bauphasen
doppelte Provisorien
höhere Kosten
mehr Belastung für Kinder und Eltern
Deshalb sagt die Verwaltung ganz klar:
👉 Beides muss gemeinsam geplant und umgesetzt werden.
Nicht aus Bequemlichkeit, sondern um:
Zeit zu sparen
Kosten zu begrenzen
Chaos im Schulbetrieb zu vermeiden
Die Kosten – einfach erklärt
Turnhalle
Empfohlene Lösung: angepasster Neubau
Gesamtkosten: ca. 3,33 Millionen Euro
Davon bereits im Haushalt eingeplant: ca. 1,77 Mio. Euro
Zusätzlich nötig: 1.557.250 Euro
Fördermittel: 400.000 Euro (mehr gibt es hier nicht)
OGS
Bisher geplant: ca. 2,29 Millionen Euro
Durch Bauzeit und Preissteigerungen: +175.000 Euro
Dafür gibt es voraussichtlich hohe Förderungen (bis zu 80 %)
👉 Ja, das ist viel Geld.
👉 Nein, das ist kein spontaner Einfall.
👉 Das ist das Ergebnis mehrerer Prüfungen.
Die berechtigte Sorge vieler Bürger
Eine Frage steht trotzdem im Raum – völlig zu Recht:
👉 Bleibt es bei diesen Kosten?
👉 Oder wird es am Ende wieder teurer als geplant?
Diese Sorge ist nachvollziehbar, denn:
Baupreise steigen
Nachträge sind im öffentlichen Bau keine Seltenheit
Verzögerungen kosten Geld
Genau deshalb ist es wichtig, dass:
realistisch geplant wird
die Kosten eng kontrolliert werden
Nachträge transparent gemacht werden
Und jetzt meine persönliche Einschätzung
Ganz nüchtern betrachtet:
Kinder brauchen sichere, funktionierende Sporträume
Vereine brauchen verlässliche Hallen
Schulen brauchen Planungssicherheit
👉 Wenn wir hier nur flicken, zahlen wir später mehr.
Deshalb sage ich klar:👉 Ja, ich halte diese Investition für vernünftig.
Es ist eine Investition in Kinder, Sport und unsere Stadt.










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