Corona Impfung- fünf Jahre später: Warum Aufarbeitung und Mitgefühl jetzt wichtiger sind als Rechthaberei
- Alfred Besbü ©

- 5. Jan.
- 3 Min. Lesezeit
Ein anderer Blick auf die Corona-Zeit
Wenn man heute auf die Corona-Zeit zurückblickt, wird oft darüber gestritten, wer recht hatte:geimpft oder ungeimpft, richtig oder falsch, damals oder heute.
Doch möglicherweise ist das nicht die entscheidende Frage.
Viel wichtiger wäre es, den Blick auf jene zu richten, die den höchsten Preis gezahlt haben: auf Menschen, die nach der Impfung schwere gesundheitliche Schäden erlitten haben – und auf jene, die daran verstorben sind.

Menschen, die nicht mehr gehört werden
Es gibt sie: Menschen, die nach der Impfung plötzlich schwer erkrankten. Menschen mit massiven neurologischen Problemen. Menschen, deren Leben sich innerhalb kurzer Zeit grundlegend verändert hat. Und auch Menschen, die gestorben sind.
Das ist leider die Realität.
Viele berichten, dass sie in ihrem persönlichen Umfeld noch nie zuvor so viele plötzliche Erkrankungen und Todesfälle erlebt haben – nicht zeitgleich, sondern verteilt über Monate, leise, schleichend.
Das muss nichts bedeuten. Aber es kann etwas bedeuten.
Und genau deshalb müsste man genauer hinschauen.
Beobachtungen, die Fragen rechtfertigen
Ohne vorschnelle Schlüsse zu ziehen, werden immer wieder ähnliche Auffälligkeiten genannt:
plötzlich auftretende schwere Erkrankungen
aggressive Rückkehr von Krebserkrankungen, die als überwunden galten
Todesfälle bei Menschen ohne bekannte Vorerkrankungen
Häufungen, die so aus früheren Jahren nicht bekannt waren
Noch einmal klar und eindeutig:
👉 Das ist kein Beweis für einen Zusammenhang mit der Impfung.
👉 Aber es ist ein legitimer Anlass für systematische, unabhängige Untersuchungen.
Doch diese bleiben bislang weitgehend aus.
Warum bleibt die Aufklärung so begrenzt?
Was viele irritiert:
Es fehlen breit angelegte, unabhängige Langzeitstudien
Auffällige Todesfälle wurden teilweise nicht obduziert
Angehörige berichten von Schwierigkeiten bei der Ursachenklärung
Der öffentliche Diskurs über mögliche Zusammenhänge ist auffallend zurückhaltend
Gerade in Deutschland, einem Land mit hohem Anspruch an Dokumentation, Statistik und Kontrolle, wirkt diese Zurückhaltung erklärungsbedürftig.
Dabei wäre Transparenz der einzige Weg, um:
Vertrauen zurückzugewinnen
Betroffenen gerecht zu werden
seriöse Aufklärung zu ermöglichen
Die eigentliche Tragik
Eine der bittersten Erkenntnisse dieser Zeit ist:
👉 Viele Menschen haben sich nicht aus freier Überzeugung impfen lassen.
Sondern aus Angst, aus sozialem Druck, aus beruflicher Notwendigkeit oder aus moralischer Erwartung.
Sie wollten dazugehören, sie wollten niemanden gefährden und sie wollten „alles richtig machen“.
Diese Menschen brauchen heute keine Schuldzuweisung, sondern Mitgefühl und Unterstützung.
Mitgefühl statt Rechthaberei
Vor diesem Hintergrund ist es wenig hilfreich, heute zu sagen:
„Wir hatten recht.“
Angemessener wäre:
„Es tut mir leid, was vielen passiert ist.“
Denn unabhängig davon, wie man sich damals entschieden hat:
👉 Niemand sollte gesundheitliche Schäden erleiden, weil gesellschaftlicher Druck medizinische Entscheidungen ersetzt.
Was jetzt notwendig wäre
Was es heute braucht, ist kein neues Lagerdenken, sondern:
unabhängige Untersuchungen
transparente Datenerhebung
konsequente Obduktionen bei unklaren Todesfällen
ergebnisoffene Forschung möglicher Zusammenhänge – ohne Vorverurteilung, aber auch ohne Tabus
Nicht zur Schuldzuweisung , sondern für Wahrheit, Gerechtigkeit und Vertrauen.
Eine unbequeme Lehre aus der Geschichte
Und es gibt eine weitere Erkenntnis, die nicht ignoriert werden sollte:
Diese Zeit hat gezeigt, wie leicht sich Gesellschaften lenken lassen –
nicht durch offene Gewalt, sondern durch Angst, Dauerbeschallung und moralische Einteilung.
Durch:
permanente Angsterzeugung
ständige Wiederholung gleicher Botschaften
Einteilung in „richtig“ und „falsch“
Ausgrenzung von Abweichlern
Diffamierung von Kritik
Solche Mechanismen haben historisch bereits gut funktioniert – unter anderem auch in der Zeit des Nationalsozialismus.
Nicht, weil Menschen damals grundsätzlich anders waren. Sondern weil Angst und Propaganda zeitlose Werkzeuge sind, wenn sie dauerhaft und alternativlos eingesetzt werden.
Keine Gleichsetzung – aber eine klare Warnung
Das ist keine Gleichsetzung der Corona-Zeit mit dem Nationalsozialismus. Eine solche Gleichsetzung wäre historisch falsch.
Aber es ist eine Warnung:
👉 Die psychologischen und gesellschaftlichen Mechanismen sind zeitlos.
Wer glaubt, so etwas könne heute nicht mehr passieren, verkennt die Geschichte.
Demokratie erodiert nicht plötzlich. Sie erodiert schrittweise
–wenn Angst Freiheit verdrängt,
wenn Moral Kritik ersetzt,
wenn Propaganda Diskussion verhindert.
Wenn wir heute Mitgefühl zeigen, wenn wir echte Aufklärung fordern, wenn wir bereit sind, unbequeme Fragen zuzulassen,
dann geht es um Verantwortung für die Zukunft.
Denn das größte Versagen wäre nicht, Fehler gemacht zu haben –sondern nichts aus ihnen zu lernen.










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