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Du gehst arbeiten – der Wurm bekommt Mitspracherecht

Was ist hier eigentlich los?

Also irgendwann sitzt der normale Bürger wirklich nur noch fassungslos da und fragt sich:

Arbeiten wir eigentlich noch für Straßen, Schulen, Sicherheit und Krankenhäuser?

Oder inzwischen hauptsächlich dafür, dass irgendwelche völlig abgedrehten Projektideen mit Steuergeld durchgefüttert werden?

Neuester Kandidat im Wettbewerb „Deutschland sucht den Fördertopf“ ist offenbar der Verein Organismendemokratie.

Ja. Den gibt es wirklich.


Organismusdemokratie gefördert vom Steuerzahler

Dort beschäftigt man sich ernsthaft mit politischer Teilhabe für Würmer, Pilze, Moose, Viren, Bakterien und andere „nichtmenschliche Lebewesen“. Auf der Webseite gibt es:

  • ein „Parlament der Lebewesen“,

  • Organismen-Fraktionen,

  • Vertreter für Würmer und Weichtiere,

  • und Veranstaltungen zur sogenannten „Multispeziesgesellschaft“.


Man muss das heutzutage leider extra erwähnen: Das ist keine Satire.

Und jetzt kommt der Teil, wo der normale Steuerzahler sich an den Kopf fasst.

Laut Berichten erhielt der Verein:

  • 59.124 Euro im Jahr 2023

  • und weitere 50.000 Euro im Jahr 2025

von der Bundeszentrale für politische Bildung.

Zusammen also: 109.124 Euro Steuergeld.


Zusätzlich nennt der Verein selbst weitere Unterstützer und Förderer, unter anderem aus Berliner Kultur- und Förderstrukturen.

Und da fragt man sich doch automatisch:

Was ist hier eigentlich los?


Muss man heutzutage einfach nur irgendeine möglichst schräge Idee gut verkaufen können?

Ein paar Schlagwörter wie:„Transformation“,„Partizipation“,„Diskursräume“,„Vielfalt“,„multispeziesgerecht“, oder „gesellschaftlicher Aushandlungsprozess“ benutzen…

…und schon öffnet sich irgendwo ein Fördertopf?


Der normale Bürger geht arbeiten. Die Pflegekraft schiebt Nachtdienst. Der Handwerker kämpft mit Materialpreisen. Der Rentner zählt an der Supermarktkasse jeden Euro zweimal.

Aber irgendwo in Berlin sitzt dann offenbar ein „Parlament der Lebewesen“, in dem über die politische Beteiligung von Pilzen diskutiert wird.

Mit Steuergeld.

Unserem Steuergeld.

Und nein: Natürlich kann jeder privat machen, was er möchte.

Wer mit Regenwürmern philosophieren will — bitte schön. Wer einen Wahlkampf für Moos organisiert — viel Erfolg. Wer nachts mit Viren demokratische Teilhabe besprechen möchte — nur zu.

Aber warum muss das gefördert werden?

DAS ist doch die eigentliche Frage.

Und es ist ja längst nicht mehr nur dieser eine Fall.


Immer wieder tauchen Projekte auf, bei denen sich normale Leute fragen, ob in diesem Land überhaupt noch irgendwer prüft, was sinnvoll ist — und was einfach nur teurer ideologischer Selbstzweck geworden ist.


Da gibt es:

  • „Transformationslabore“,

  • politische Kunstprojekte,

  • Aktivismus unter Bildungslabel,

  • Workshops über diskriminierungssensible Sprache,

  • Förderprogramme für abstrakte Gesellschaftsperformances,

  • und jede Menge Vereine, bei denen man erst nach dreimaligem Lesen überhaupt versteht, worum es eigentlich gehen soll.


Gleichzeitig heißt es überall: „Kein Geld da.“ „Haushaltslage schwierig.“ „Gebühren müssen erhöht werden.“ „Kommunen am Limit.“

Ach so.

Aber für ein „Parlament der Lebewesen“ reicht es noch.

Vielleicht verstehen die Bürger das einfach nur falsch.

Vielleicht ist das alles wahnsinnig wichtig für die Zukunft der Demokratie.

Vielleicht warten die Menschen in Deutschland tatsächlich sehnsüchtig darauf, dass endlich auch Bakterien demokratisch repräsentiert werden.

Oder vielleicht fragen sich einfach immer mehr Leute: Wer entscheidet eigentlich noch ernsthaft über solche Förderungen?

Und nach welchen Maßstäben?

Denn irgendwann entsteht schon der Eindruck: Der einzige Organismus ohne politische Lobby ist inzwischen der Steuerzahler selbst.


Und genau an dieser Stelle stellen sich viele Bürger inzwischen noch eine ganz andere Frage:

Entsteht hier vielleicht längst ein riesiges Netzwerk aus Vereinen, Projekten, Initiativen und „Demokratieförderung“, das politisch gar nicht mehr wirklich neutral ist?

Denn seien wir ehrlich: Viele dieser Gruppen würden unter einer Alternative für Deutschland-geführten Regierung vermutlich keinen einzigen Cent Förderung mehr bekommen. Jedenfalls nicht für solche Projekte.

Also darf man doch fragen: Schafft sich die Politik mit Steuergeld hier teilweise ein eigenes wohlgesonnenes Umfeld?

Eine Art ideologisches Förderband aus Vereinen, Aktivisten, Projekten und Kampagnen, die am Ende natürlich genau die Parteien unterstützen, die solche Fördertöpfe offenhalten?

Natürlich wäre das ein harter Vorwurf. Aber genau deshalb müsste doch eigentlich maximale Transparenz herrschen: Wer bekommt Geld? Wofür genau? Wer entscheidet das? Nach welchen Kriterien? Und wie politisch neutral läuft das Ganze wirklich noch ab?

Denn Demokratie bedeutet eben nicht, dass Bürger kritiklos alles bezahlen müssen, nur weil irgendwo „Demokratieförderung“ draufgeschrieben wird.


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